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Ein seltenes Ereignis

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Eine Verabschiedung nach 43 Jahren und 9 Monaten gab es in der über 116-jährigen Geschichte unserer Einrichtung noch nicht.

Dorothea Dieckmann

Dorothea Dieckmann

Dorothea Dieckmann: Geboren in Altenhagen bei Osnabrück, ausgebildet an der Fachschule für Sozialpädagogik der Thuiner Franziskanerinnen, Praktikum und späteres Anerkennungsjahr bis 1975 im „Kinderheim St. Josef“ in Bad Oldesloe, Arbeit als Erzieherin und Verwaltungsmitarbeiterin bis zum 30. April 2018.

In der zweiten Ausgabe unseres INFO-Newsletters im Dezember 2005 haben wir Dorothea Dieckmann an dieser Stelle schon einmal kurz porträtiert. Es gibt gute Gründe, es in anderer Form in dieser Ausgabe noch einmal zu tun.

An den Anfang ihrer Tätigkeit in unserer Einrichtung im Jahre 1974 kann sich hier niemand mehr erinnern, einfach, weil damals noch niemand von uns dabei war. Dorothea Dieckmann begann ihre Tätigkeit in der Hildegard-Gruppe. Später wechselte sie in die Michael-Gruppe und ca. im Jahr 2000 in die Barbara-Gruppe. Viele Kinder und Jugendliche hat sie ein Stück ihres Lebensweges begleitet. Ein Mädchen ist ihr besonders ans Herz gewachsen, Yasemin, deren Taufpatin sie sein durfte und deren Lebensweg sie wohl auch im Ruhestand noch weiter begleiten wird.

Einen Einschnitt gab es für sie wenige Monate nach dem Weggang der Ordensschwestern 2012, als sie zunächst vorübergehend, dann aber doch endgültig in die Verwaltung wechselte. Bis zum letzten Arbeitstag am 13. April 2018 hat sie hier mit großer Gastfreundlichkeit den Empfang gestaltet und den Telefonservice als zentrale Ansprechpartnerin übernommen. Viele Verwaltungsaufgaben übernahm sie mit großer Kompetenz am PC und war dabei durch nichts so schnell aus der Ruhe zu bringen. Vielleicht gab es doch eine kleine Ausnahme: wenn Erzieherinnen und Erzieher, trotz mehrfacher Erinnerung, nicht rechtzeitig ihre Berichte fertigstellten, konnte sie manches Mal etwas „unnachgiebig“ sein.

Der Dienst an den Kindern und Jugendlichen und später an den „Kundinnen und Kunden“ sowie den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, das war für Dorothea Dieckmann ihre Arbeit. Es war für sie immer mehr als ein Job. Wir sind ihr sehr dankbar für die lange gemeinsame Zeit.

Birgit Brauer

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