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Mit allen Sinnen das Leben begreifen

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Unterstützung und Förderung durch Heilpädagogik

Wie schön ist es doch, junge Menschen zu erleben, die sich selbstbewusst und frei bewegen, sich aktiv am Leben in Schule, Sportverein und Gruppen beteiligen. Für einige Kinder und Jugendliche ist es ein längerer und manchmal auch verschlungener Weg, bis sie sich ganz selbstbewusst in unserer Gesellschaft einbringen können.

heilpaedagogik

Unser Ziel ist es, dass ALLE uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen eine individuelle Förderung in gemischten Gruppen erfahren. So sollen sie dem Ziel der Teilhabe an der Gesellschaft mit unserer Unterstützung näher kommen. Immer wieder gibt es unter ihnen Kinder und Jugendliche, die auf ihrem Weg eine besondere Unterstützung benötigen. Damit sie Positives wieder annehmen können und eine Chance haben, sich weiterzuentwickeln, müssen die alten, abgespeicherten Erfahrungen erst mit neuen „überschrieben“ werden. Dies gelingt am besten über die Ansprache aller Sinne in Angeboten der Entspannung, der Psychomotorik, der kreativen Gestaltung sowie durch Angebote im Garten und mit Tieren.

Das neue „heilpädagogisch orientierte Intensivmodul“ bietet besondere Unterstützungs- und Fördermöglichkeiten für diejenigen, deren seelische Gesundheit aufgrund ihrer Erfahrungen beeinträchtigt ist.

Um die Blockaden der Kinder und Jugendlichen zu erkennen und zu entschlüsseln, ist eine enge Zusammenarbeit zwischen den Pädagoginnen und Pädagogen der Wohngruppen mit den Verantwortlichen in Schulen und Kindergärten, den Ärzten und Therapeuten entscheidend. Mit Ruhe und Geduld müssen zunächst ausgelassene Entwicklungsschritte erkannt, Gründe für Verhaltensweisen durch einen behutsamen Blick in die Lebensgeschichte erforscht und die unterschiedlichen Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen erfasst werden. In einem weiteren Schritt werden dann die individuellen Bausteine zur Förderung ihrer weiteren Entwicklung zusammengesetzt. Hierfür steht in unserer Einrichtung heute ein Kompetenzteam aus Heilerziehungspfleger/-innen, Ergo-therapeuten/-innen, Heilerzieher/-innen, Therapeuten/-innen und einer Rehabilitationspädagogin zur Verfügung, das sich mit Freude und großem Engagement diesen Herausforderungen stellt.

Swaantje Dziuk und Carsten Reichentrog

Swaantje_DziukSwaantje Dziuk
hat ein Studium als Rehabilitationspädagogin an der Humboldt Universität in Berlin absolviert und ist seit September Bereichsleiterin für das neue heilpädagogisch orientierte Intensivmodul. Sie erzählt von ihren Erfahrungen mit den Kindern in der Bewegungsförderung und Heilpädagogik: Die Übungen bieten mannigfaltige Möglichkeiten für die Kinder, sich selbst zu entdecken, anders wahrzunehmen und anzunehmen. Am Ende finden sie sogar Gefallen am Lernen, was am Anfang oftmals gar nicht möglich ist. Die Kinder können und dürfen vor allem wieder oder endlich mal Kind sein. Sie können sich in allem ausprobieren, was die „große Welt“ zu bieten hat. So kann Entwicklung auch im Nachhinein noch geschehen, jedes Kind noch Entwicklungsschritte in seinem eigenen Tempo nachholen, – Entwicklungsschritte, die doch so wichtig sind, um in der Gemeinschaft seinen Platz zu finden.

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