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Grundstein

Versetzung des Grundsteins am 2. Oktober 2010

Es kommt nicht alle Tage vor, dass in einem vor mehr als 100 Jahren gebauten Haus der Grundstein ausgebaut und an anderer Stelle wieder eingesetzt wird. Auslöser für dieses Geschehen im Haupthaus im Wendum 4 war eine Baumaßnahme. Am Anfang stand die Feststellung, dass die historische Tür am Haupteingang den modernen Anforderungen an Sicherheit und Wärmeschutz nicht mehr genügte und dass Gehbehinderte nicht ohne fremde Hilfe das Haus betreten konnten. Ergebnisse aller Überlegungen und Baumaßnahmen sind heute ein barrierefreier Zugang zu unserem Haupthaus mit einer befahrbaren Rampe sowie eine historische Eingangstür, die erhalten werden konnte und sich nach einer fachmännischen Aufarbeitung und Dämmung wieder harmonisch in die Fassade einfügt.

Ungewöhnlich war, dass damit auch eine Versetzung des Grundsteins aus dem Jahre 1902 nötig wurde. Er wäre nach dem Umbau im Eingangsbereich unter der neuen Bodenplatte verschwunden und das schien nicht angemessen. Beim Ausbau des Grundsteins wurde eine Glaspatrone mit einer Urkunde, Zeitungen und Münzen vom Tag der Grundsteinlegung gefunden und vom Archivar des Erzbistums Hamburg geöffnet. Insbesondere die historische Urkunde zeigt die Absichten und Wünsche der Erbauer:


Lesen Sie hier den vollständigen Text der historischen Urkunde aus dem Jahr 1902.

Am 2. Oktober 2010 wurde anlässlich des ersten offiziellen Ehemaligentreffens der Grundstein mit einer neuen Patrone, in die zusätzlich eine aktuelle Urkunde eingefügt wurde, wieder eingesetzt. Die neue Urkunde bezeugt den Grund dieser Wiedereinsetzung des Grundsteins und das bleibende Anliegen, das sich mit unserer Einrichtung verbindet:


Lesen Sie hier den vollständigen Text der neuen Urkunde des Erzbistums Hamburg.


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