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Geschichte

1901
  • Erwerb des Grundstückes durch den Bischöflichen Stuhl zu Osnabrück
1902
  • Grundsteinlegung
1903
  • Aufnahme von Waisenkindern aus Schleswig-Holstein und Mecklenburg (Bis zum zweiten Weltkrieg lebten etwa 200 Kinder im Waisenhaus St. Joseph. Es wurden auch Kinder zur Vorbereitung auf die Erstkommunion aufgenommen.)
  • Errichtung einer heimeigenen Schule
1942
  • Beschlagnahme des Hauses (Es werden Fürsorgekinder des Landesjugendamtes mit eigenem Personal untergebracht.)
1945
  • In den verbleibenden Räumen werden Flüchtlinge aus Hamburg aufgenommen.
1945
  • Das Jugendamt verlässt mit allen Kindern und Erziehern am 1. Mai das Haus.
  • Einrichtung des Hauses als Lazarett
1946
  • Umwandlung des Lazaretts in eine Abteilung des Kreiskrankenhauses, unbenutzte Räume werden für Kinder hergerichtet.
1955
  • Auflösung der Abteilung des Krankenhauses
  • Erster Umbau des Waisenhauses St. Joseph
  • Umbenennung in “Kinderheim St. Josef”
  • (Es finden Kinder Aufnahme, für die im Rahmen der öffentlichen Erziehung eine Heimeinweisung notwendig ist. Das Heim hat 150 Plätze.)
1970
  • Beginn des umfassenden Umbaus des Hauses
  • (Bis 1974 werden alle Räume umgebaut und den Erfordernissen der Zeit angepasst. Es entstehen Gruppeneinheiten für acht bis zehn Kinder. Die Kinderzahl wird auf 80 Kinder und Jugendliche reduziert.)
1980
  • Eröffnung eines heimeigenen Kindergartens
1992
  • Einrichtung der Inobhutnahmestelle
1994
  • Das Kinderheim St. Josef umfaßt sieben Wohngruppen, eine Wohngemeinschaft und betreutes Einzelwohnen für Jugendliche. Es leben 75 Kinder und Jugendliche in Kinderheim St. Josef.
  • Zwei im Haus ausgebaute Jugendappartements werden bezugsfertig.
1995
  • Der Erzbischöfliche Stuhl zu Hamburg wird Träger der Einrichtung.
  • Erweiterung des Angebotsumfangs “Betreutes Wohnen für Jugendliche”
  • Anmietung des Hauses „Wolkenweher Weg 5“ in Bad Oldesloe für eine Aussenwohngruppe
1997
  • Schließung des heimeigenen Kindergartens
  • Renovierung des Hauses der Mädchenwohngruppe auf dem Gelände des Hauptgebäudes
  • Anmietung und Renovierung des Hauses “Hamburger Straße 46″ in Bad Oldesloe für eine Außenwohngruppe
1998
  • Bezug der Außenwohngruppe in der Hamburger Straße
  • Einrichtung einer Notaufnahmegruppe mit 6 Plätzen im Haupthaus
  • Umbenennung des “Kinderheimes St. Josef” in “Kinder- und Jugendhaus St. Josef”
1999
  • Umzug der “Hildegard-Gruppe” in das ehemalige Hausmeisterhaus
2000
  • Einrichtung des Projektes “5-Tage-Gruppe” im Haupthaus
  • Entstehung und Umsetzung des “Schulprojektes”
2001
  • Einrichtung des “Mutter-Kind-Projektes” im Haupthaus
2002
  • Einrichtung der gruppenübergreifenden Freizeitarbeit mit jungen Menschen
  • 100-jähriges Jubiläum
2003
  • Übergang des Mutter-Kind-Bereichs vom Projektstatus in eine eigenständige Gruppe
2004
  • Schließung der Elisabethgruppe
2005
  • Einrichtung der familientherapeutisch arbeitenden Intensivgruppe in der Theresiengruppe
  • Umzug der Außenwohngruppe “Don Bosco” in das neu erworbene Haus in der Lübecker Straße
2006
  • Übergabe der Leitungsverantwortung von Schwester M. Magda von den Thuener Franziskanerinnen an Dipl. Psych. Birgit Brauer
  • Der Freundeskreis des Kinder- und Jugendhauses St. Josef e.V. wird gegründet.
2007
  • Gründung der „Stiftung Kinder- und Jugendhaus St. Josef“ am Namensfest des Heiligen Josef am 19. März
  • Carsten Reichentrog wird pädagogischer Leiter
2008
  • Errichtung einer Erziehungsstelle mit drei Plätzen in Bad Oldesloe
  • Aufbau des Flexiblen Wohnverbundes in der Michaelgruppe
2009
  • Umzug der Erziehungsstelle nach Pölitz
  • Für die besondere Beschulung einzelner Kinder und Jugendlichen geht auf Bestreben der Einrichtung erstmals ein gemeinsam geplantes Projekt von Jugend- und Schulamt an den Start.
2010
  • Erstes offizielles Ehemaligen-Treffen mit ehemaligen Bewohnerinnen und Bewohnern der vergangenen 60 Jahre.
  • Wiedereinsetzung des Grundsteins im Wendum 4 nach Umbau des Haupteingangs.
2011
  • Teilnahme an einem Praxisentwicklungsprojekt des Landes Schleswig-Holstein zur Entwicklung von Beteiligungsformen für Kinder und Jugendliche in stationären Einrichtungen.Einrichtung eines neuen Verselbständigungsbereiches für junge Erwachsene.
  • Die Mitglieder des Freundeskreises wählen einen neuen Vorstand. Er besteht aus drei Mitgliedern aus Bad Oldesloe. Angela Stark, Alfons Petr und Dr. Jens-Uwe Meyer folgen den ausscheidenden Gründungsmitgliedern im Vorstand: Schwester M. Magda, Dr. Otto Fickel und Michael Trumann.
2012
  • Am 23. Februar verabschieden sich die Ordensschwestern der Thuiner Franziskanerinnen nach über 100-jähriger Tätigkeit im Kinder- und Jugendhaus St. Josef. Fehlender Ordensnachwuchs ist der Grund für die Ordensleitung den Konvent in Bad Oldesloe aufzulösen.
  • Das Dachgeschoss im Haupthaus wird für eine neue Wohngruppe eingerichtet. In der neueingerichteten Georg-Gruppe finden zehn Kinder- und Jugendliche Aufnahme.
  • Die Betreuungsangebote unserer stationären Kinder- und Jugendlicheeinrichtung werden immer stärker nachgefragt. Erstmals in der jüngeren Geschichte sind im Jahresdurchschnitt über 100 Kinder- und Jugendliche in der Betreuung.