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Wheelsoccer-Turnier in Berlin

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oder der Tag, an dem Kazim Ali endlich Fußball spielen konnte.

Am 23. Januar bekam die Daniel-Gruppe einen neuen Bewohner, Kazim Ali aus Afghanistan, ein „besonderer“ Jugendlicher – besonders fröhlich, besonders nett, besonders höflich, besonders weltoffen und besonders gut in Englisch. Dass er nicht so groß ist wie andere und auch oft Schmerzen hat, störte ihn bei seinem Neustart in Deutschland nicht. Bei Mitbewohnern und Betreuer/-innen war er sogleich beliebt. Eine Sache war Kazim Ali sehr wichtig: Er wollte gerne endlich Sport machen können. Es müsste doch in Deutschland auch für ihn etwas geben, wo er sich sportlich betätigen könnte. Seiner Gruppenleitung fiel schnell etwas ein. Wheelsoccer im Verein „Menschen in Bewegung“ in Lübeck, geleitet vom Freizeitpädagogen des Kinder- und Jugendhauses St. Josef, Mathias Kaiser. In der Sportgruppe spielen Menschen mit und ohne körperliche und geistige Behinderung in Mannschaftssportarten zusammen.

Schnell wurde der Kontakt hergestellt und ein Probetraining vereinbart. Nach dem ersten Training war schnell klar: Das Team möchte Kazim in der Mannschaft aufnehmen und Kazim möchte dort weiter trainieren. Mit großen Augen strahlte Kazim Ali und erzählte davon, wie er in seinem Heimatland immer am Spielfeldrand stand, während die anderen Kinder Fußball spielten. Und jetzt endlich mit 17 Jahren steht er mitten auf dem Spielfeld – und das sogar sehr erfolgreich! Kazim hatte den Dreh schnell raus und ist zu einem der tragenden Spieler in seiner Mannschaft geworden. Im September war er mit seinem Team beim Wheelsoccer Cup in Berlin, wo sie sogar den 2. Platz errungen haben. „Das nächste Mal holen wir uns den ersten Platz“, meinte Kazim am Ende des Turniers stolz.

Diana Djordjevic

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