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Die Zukunft klar im Blick

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Seit Februar ist Stefan Götting der neue Pädagogische Leiter.

Stefan Götting ist umgezogen. Sein neues Büro bietet mehr Platz für Unterlagen aber auch mehr Platz für Gespräche. Seine neue Aufgabe bringt mehr Termine, Berichte und Gespräche mit sich. Er sieht die Veränderungen, seine Verantwortung, aber auch die Möglichkeiten: „Damit alles gut läuft, bin ich mehr als in meinen bisherigen Aufgaben auf die verantwortungsvolle Arbeit des ganzen Teams angewiesen. Als Pädagogischer Leiter ist es wichtig, die richtigen Momente zu erkennen, um notwendige Impulse zu setzen.“

Sein Arbeitstag bietet viele Überraschungen, um in diesem Sinne zu wirken. Ein Gespräch, das er gleich in den ersten Tagen als Pädagogischer Leiter begleiten konnte, ist ihm noch in lebendiger Erinnerung. Diese Erfahrung zeigt ein wenig, wie er seine Arbeit versteht: „Es war eines der Aufnahmegespräche mit einer Familie. Die 17-jährige Tochter sollte dringend untergebracht werden, weil es zu Hause so schwierig schien. Das Gespräch, bei dem auch eine Kollegin und Gruppenleiterin beteiligt war, entwickelte sich unbeabsichtigt zu einer Erziehungsberatung mit sehr erfreulichem Verlauf. Am Ende war die Stimmung zwischen den Eltern und der Tochter sehr gelöst. Unerwartet konnte eine Fremdunterbringung erst einmal zurückgestellt werden.“ Gefragt nach der Entwicklung der Einrichtung sieht Stefan Götting einen klaren Trend: „Wir sind in den vergangenen Jahren strukturell sehr gewachsen. Jetzt gilt es, die Möglichkeiten der Angebotsvielfalt, die wir als große Einrichtung haben, flexibel und sinnvoll zu nutzen, die Konzepte, die wir gemeinsam entwickelt haben, zu leben und Handlungssicherheit in den vorhandenen Strukturen zu erlangen.“

Die stationäre Jugendhilfe hat sich in den vergangenen 10 Jahren dynamisch verändert. Was wird die kommenden Jahre prägen? Der neue Pädagogische Leiter zögert nicht lange mit einer Antwort: „Ich erwarte, dass sich die Nachbetreuung der volljährigen Jugendlichen ausweiten wird. Wir sehen den Trend zu längeren Ausbildungszeiten und einer verlängerten Verweildauer Gleichaltriger in Familien. Zum anderen erwarte ich auch für die Heimerziehung, dass sich zunehmend ein gesellschaftlicher Anspruch entwickeln wird, der noch mehr die pädagogische Haltung im Sinne einer „Erziehung durch Beziehung“ favorisiert und fördert“. Mit dem gemeinsam entwickelten Anspruch eines vielfältigen und zugleich flexiblen Angebotes sieht er die Einrichtung für diese Entwicklungen gut vorbereitet.

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